Wie ich mal viele Tiere und viel Küste gesehen habe

Jetzt geht es aber endlich weiter, wir verlassen die Grandpians und unser Bus steuert in Richtung Meer.
Schließlich heißt unser Hauptziel Great Ocean Road.
Diese 243 Kilometer lange Straße die zum größten  Teil an der Südküste Australiens entlang führt wurde von 1919 bis 1932 von über 3000 heimkehrenden Soldaten gebaut.
Heute ist die Great Ocean Road das längste Kriegsdenkmal der Welt und nebenbei wegen der tollen Aussichten ein beliebtes Touristenziel.

Ich für meinen Teil bin jedenfalls tierisch gespannt was mich hier erwartet und ob die Straße meine Erwartungen erfüllt.

Die Stimmung ist auf jeden Fall spitze, als endlich das Meer in Sicht ist.
Bevor es aber wirklich richtig los geht, steuert Emma aber nach rechts auf einen See zu.
Hier bei handelt es sich um einen Vulkansee und angeblich kann man rund um den See einigen lustigen australischen Tieren begegnen.
Ich hoffe endlich mal einem Koala zu begegnen und mache mich gleich nach dem der Bus gestoppt hat auf eigene Faust auf die Suche nach den pelzigen Gesellen.

Leider habe ich nicht wirklich viel Erfolg deshalb beschließe ich nach 15 Minuten wieder zurück zu den Anderen zugehen.
Es ist schon fast wieder unsere Gruppe erreichen sehe ich die ne Menge Leute um den Baum stehen und gespannt nach oben schauen und tatsächlich sitzt ganz oben im Baum einer dieser flauschigen Gesellen.
Auch wenn der Zoom meiner Kamera nicht der beste ist schaffe ich es doch ein halbwegs vernünftiges Foto vom Koala zu machen.
Aber nicht nur der Koala ist sehenswert auch ein Emu schaut mal kurz bei uns vorbei.

Jetzt kann ich also beim Thema Emu und Koala ein Haken auf meiner ToDo Liste machen.
In der Zeit in der wir die Tiere beobachten und versuchen Fotos von ihm zu schießen hat Emma unser Mittagessen fertig gemacht.
Natürlich kann ich es nicht lassen nach dem Essen noch mal auf eigene Faust auf die Suche nach anderen Koalabären zu gehen und nur etwa 20 m von unserem Rastplatz entfernt sehe ich in einem Baum in etwa 3 Meter Höhe noch einen von diesen kleinen Tierchen.

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Dann geht es dabei endlich wirklich zur Great Ocean Road wobei sich alle einig sind, dieses Pause hat sich echt gelohnt gelohnt.
Ab jetzt halten wir im 15 Minuten Takt, um uns wieder neue und andere Felsformationen und Küstenabschnitte anzuschauen.
Ich bin jetzt mal ein bisschen faul und zähle jetzt hier nicht auf, wo wir alles halten und poste hier stattdessen ein paar der vielen Fotos, die ich gemacht habe.

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Wobei es doch noch etwas gibt dass ich unbedingt erwähnen müsste ich kann es mir nicht ganz erklären aber irgendetwas sonderbares passiert immer dann wenn ich auf Toilette gehe.
Ich ich weiß wirklich nicht wodran es liegt und ich weiß auch nicht wie ich es beschreiben soll.
Deshalb hier ohne viel Worte ein Foto Beweis Foto von dem was die jedes Mal passiert nachdem ich mein Geschäft verrichte.

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Wieder mal haben wir eine Klasse Unterkunft für uns alleine mit Küche großen Gemeinschaftsraum und Mehrbettzimmern Getränke haben wir auch noch genug und zur Feier des Tages gibt es zum Abendessen jede Menge Pizza, Wein und Bier.

Dumm ist dann immer nur, wenn man früh am Morgen wieder irgendwie aus dem Bett klettern muss. 😉
Der letzte Tag unserer Tour ist angebrochen und wir kletter nach dem Frühstück alle wieder in unseren Bus.
Wir beginnen die Tour mit ein Paar Besuchen an verschiedenen Küstenabschnitten, bevor es ein Stück weiter landeinwärts geht.

Nach so viel Meer und Küste ist unser nächster Halt eine willkommene Abwechslung.
Die Great Ocean Road führt nämlich zum Teil durch den Great Otway National Park, der einen der ältesten Regenwälder der Welt hat.
Eine Stunde haben wir Zeit um zwischen riesigen Bäumen und dichten Grün einen Spaziergang zu machen.

Aufjedenfall verfliegt die Stunde wie im Flug und wir sitzen schon wieder im Bus und das Meer kommt wieder in Sicht.
Dieses mal haten wir aber auf der Meer abgewannten Seite.
Emma mein, das wir Glück haben und drückt jedem von uns eine Tüte Vogelfutter in die Hand.
Was soll ich sagen?! Kaum sind wir aus dem Bus ausgestiegenwerden wir auch schon von Kakadusund Papageien belagert.
Das geht hier ab wie am Grabbeltisch und die Vögel nehmen beim Versuch an ein bisschen Futter zu kommen keine Rücksicht auf Verluste.
Ein Riesen Spaß! 🙂
Und nicht nur bunte Vögel die leben hier in den Bäumen entdecken wir wenigstens vier Koalas, die faul auf den Ästen sitzen und sich die Sonne auf den Pelz scheinen lassen.
Sollte ich mal als Tier wiedergeboren werden, dann hoffentlich ald Koalabär. 😉

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Wobei wir auch später bei unserer Mittagspause besuch von neugierigen und anscheinend hungrigen gefiederten Kollegen bekommen.

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Ab jetzt führt uns die Route direkt an der Küste entlang und Emma meint, das wir die nächten Stunden nicht sagen sollten weil man möglicherweise Wale vorbei schwimmen sehen kann.
Also sitzen wir alle am Fenster und schauen aufs Meer hinaus.
Eine halbe Stunde später hab ich einen kleinen Satz im Kopf und ich nehme mir fest vor, diesen auch im Blog zu schreiben.
„Nenn mich Ismael.“ 🙂
Wir sehen tatsächlich 3 Wale, die an der Küste entlang schwimmen.
Leider gibt es keine Möglichkeit irgendwo anzuhalten und meine Versuche aus dem farenden Bus den richtigen Moment zum knipsen abzupassen sind auch nur so mittel erfolgreich.
Aber egal, wenn man auf den nachsten Bildern genau hin schaut, kann man ein bisschen Flosse von meinem Moby-Dick erkennen.

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Ein paar kurze Stops später, mittlerweile ist es schon dunkel geworden setzt mich Emma irgendwo in Melbourne ab.
Welches auf jeden Fall mit abstand die größte Stadt ist, in der ich bis jetzt auf meinem Australien Besuch gelandet bin.
Auch wenn mir die Tour zum Uluru doch etwas besser gefall hat muß ich zugeben, dass Emma nen echt guten Job gemacht hat.

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Als kleines „i-Tüpfelchen“ hat sich die Gute sogar noch die Mühe gemacht, mir eine genaue Wegbeschreibung mit zu geben.

Mein Hostel finde ich so auf jeden Fall ohne Probleme. 😉

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Danke Emma!


Ein Gedanke zu “Wie ich mal viele Tiere und viel Küste gesehen habe

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