Wie ich mal in 3 Stunden ganz Thailand mit dem Fahrrad durchquert hab

Bis zum nächsten Termin habe ich also fast 2 Wochen Zeit.
Bleibt nur die Frage, was ich so lange mache.
Zum Glück hab ich ja meinen Reiseleiter und die Thailänderin hat auch schon den passenden Plan.
Wiedermal treffen wir uns an einer Sky Train Station, dieses mal an der Station „Udom Suk“ was für Bonny nur ein Katzensprung ist bedeutet für mich gute 45 Minuten Bahn fahren.
Wobei ich mittlerweile schon Profi bin und sogar ein „Rabbit card“ besitze auf die ich stolz wie Bolle bin.:)
Joy hat mir den Tipp gegeben, weil ich so nicht ständig eine neue Karte ziehen muss und auf Dauer sogar etwas günstiger fahre.

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Bonny wartet schon auf mich, weil wir noch ein ganzes Stück vor uns haben um unser Tagesziel zu erreichen.
Zu erst mal müssen wir auf den richtigen Bus warten.
Wie es anscheinend jeder der in Bangkok lebt schafft zu wissen in welchen Bus er steigen müss bleibt mir warscheinlich ewig ein Rätsel.
Zum Glück hab ich meine Reiseleiterin dabei, die mir erklärt, daß wir in Bus Nummer 511 oder 23 steigen müssen.

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Übrigens fällt mit beim Thema Bus in Bangkok noch etwas ein, das ich Bonny seit dem gestrigen Kinobesuch sowieso noch fragen wollte.
Im Kino haben sich nämlich wirklich alle Zuschauer (bis auf einen) halb tot gelacht wie der Mönch, der gerade frisch in Bangkok angekommen ist den Bus Nummer 8 genommen hat.

Klar, die Fahrt war im Film dann alles andere als gemütlich aber warum ausgerechnet Bus 8 so schlimm sein soll verstehe ich nicht….zum Glück habe ich ja Bonny.
So erfahre ich das die 8 ungewöhnlich viele Unfälle hat, was vorallem daran liegt, das der Fahrer eine sehr rabiate Fahrweise hat.
Ok, soweit habe ich das verstanden aber wenn ganz Thailand weiß, daß der Fahrer der Nummer Acht verrückt ist, warum wird er dann nicht gefeuert?
Frage ich weiter.
Eine echte Antwort hat Bonny darauf leider nicht.

Egal, wir nehmen ja die 511 und sind damit ganze 503 Nummern von der 8 entfernt, da sollte eigentlich nichts schief gehen.

So fahren wir erst einmal eine ganze Weile,  bis mir mein Boss signalisiert, das wir aussteigen.
Wir sind jetzt in „Samut Prakan“ einem Vorort von Bangkok möchte ich mal behaupten.
Hier gönnen wir uns erst ein mal ein Mittagessen bevor es mit dem Taxi weiter zum eigentlichen Ziel geht.

Da sich meine Kenntnisse in Thailändisch nur auf die Zahlen von 1 bis 1000 und ein paar aufgeschnappte Worte beschränken hab ich keine Ahnung warum wir uns das Taxi mit einem alten Mann der auch im Restaurant war teilen.
Aber wenn mein Boss meint, daß es ok ist, frage ich auch nicht weiter nach.
Auch nicht als ich feststelle, das wir uns nur den Wagen aber nicht die Rechnung teilen.;)

Sehr teuer ist die Fahrt eh nicht und nach etwa 10 Minuten stehen wir am Eingang von „Mueang Boran“ ebdlich.

Mueang Boran ist ein Freilichtmuseum für thailändische Architektur, Kultur und Kunst.
Mit seiner Größe von etwa 128 Hektar soll es sogar das größte Freilichtmuseum der Welt sein.

Von oben betrachtet hat das Gelände die Umrisse von Thailand und viele der Kulturell interessanten Bauwerke sind hier an den Stellen an denen man sie auch auf der Karte findet nachgebaut.

Der Eintritt hat es allerdings in sich.
Ich zahle 700 Bath und Bonny muss immerhin 350 Bath für ihre Eintrittskarte löhnen.

Dafür sind in dem Preis aber auch Fahrräder mit denen man durch das „Mini-Thailand“ radeln kann inbegriffen.

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3 Stunden lang strampeln wir hier von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit, legen gelegentlich kleine Pausen ein um etwas zu essen oder um uns irgendwo in den Schatten zu setzen und verbringen hier einen schönen entspannten Tag.

Gegen 17 Uhr verlassen wir den Park, weil Bonny noch etwas ganz besonderes geplant hat.

Etwa 3 Kilometer von hier entfernt direkt am Meer ist der Bangbhoo Pier.
Um dort hin zu kommen nehmen wir mal wieder ein Taxi.

Was uns hier erwartet habe ich so auch noch nicht gesehen.
Auf dem Pier sind schon eine ganze Menge Leute die versuchen ein paar gute Fotos zu machen, einfach nur gucken oder mit Futter das es hier zu kaufen gibt, den Möwen etwas gutes zu tun.

Möwen gibt es hier mehr als genug, hunderte der Vogel fliegen die ganze Zeit am Pier entlang um einen Dr in die Luft geworfenen Leckerbissen zu ergattern.

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Ein toller Anblick, den wir uns erst einmal aus einiger Entfernung betrachten.
Irgendwann signalisiert mir mein Boss, das wir uns jetzt auch mal weiter vor bewegen sollten um uns die Flug Show aus der Nähe zu betrachten.
Bevor wir aber los gehen halte ich kurz inne.
Eine Frage hätte ich nämlich noch: „Was wenn uns eine der Möwen auf den Kopf kackt?!“
Bonny meint, das schon nichts in der Art passieren wird und ich glaube ihr.

Es ist echt genial wie einem die lauten Vögel hier um die Ohren fliegen.
Meins, meins, meins!“

Es dauert keine 10 Minuten bis „patsch“ macht und mir die erste Möwe auf den Kopf kackt. 
Zum Glück habe ich mir mein volles Haupthaar heute mal so gekämmt, das man etwas mehr von meiner Stirn sehen kann.😂

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Auch wenn es die Vögel nach dieser Aktion eigentlich nicht verdient haben beschließen wir auch etwas Futter zu kaufen um dieses den „Terroristen der Lüfte“ in die Schnäbel zu werfen.

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Wir erwarten dafür auch nicht sehr viel, obwohl wir ja im Land des Lächelns sind wissen wir ja spätestens sein „Buschi von Studio Braun“: Ein Schnabel kann nicht lachen!

Mit dem Sonnenuntergang wir des auch Zeit für uns die Heimreise anzutreten.

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Diesesmal schaffen wir es sogar ein Sammeltaxi zu erwischen, das uns für kleines Geld zurück nach Bangkok bringt.

Wie immer stelle ich fest: It was a good day!


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