Wie ich mal wild aufs fotografieren war

Die Vorbereitung auf eine Überfahrt mit der Fähre von Langkawi nach Georgetown verläuft bei mir ähnlich wie die Vorbereitung auf ein Expedition in die Arktis.
Diesesmal bin ich auf jeden Fall auf die eiskalte Klimaanlage vorbereitet.
Pünktlich legt das Schiff ab und was soll ich sagen?!
Es ist gar nicht so kalt wie beim letzten mal…..

Als ich in Georgetown ankomme ist es schon kurz nach 21 Uhr.
Nur noch ne Kleinigkeit essen, was trinken und dann ab ins Bett.

Die nächsten 2 Tage vertrödel ich ein wenig und warte darauf endlich wieder ordentliche Fotos machen zu können.

Immerhin schaffe ich es so ohne Ablenkungen meine Wäsche zu waschen und noch ein wenig im Blog zu schreiben.
Außerdem treffe ich zufällig ein polnisches Paar wieder, mit denen ich in Laos über Weihnachten im selben Hostel war und lerne 2 nette deutsche Mädels kennen, die 6 Monate lang in Schulen in Thailand Praktikum gemacht haben.
Spannende Geschichten, die die Beiden zu erzählen haben.
Ich beobachte auch ein paar chinesische Neujahrs Rituale und sehne den Tag herbei an dem ich endlich nicht mehr nur mit dem Handy fotografieren kann.

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Heute ist es dann endlich soweit.
Ich starte für meine Verhältnisse recht früh Richtung Shopping Mall.
In dem riesen Einkaufszentrum ist es gar nicht so leicht den richtigen Laden zu finden, weil ich aber seit Tagen so auf die neue Kamera hin fieber, nehme ich auch diese Hürde.

Jetzt habe ich die Qual der Wahl.
Nehme ich die Sony RX100 II welches genau das Modell ist, daß ich vorher hatte lege ich 375 Euro auf den Tisch.
Oder sollte ich doch die neuere und bessere Sony RX100 III nehmen für die ich hier 535 Euro bezahlen müsste.
Fakt ist, daß ich hier auf jeden Fall etwas günstiger weg komme als in Deutschland.
Und eigentlich hab ich mich die letzten Tage auf die bessere neuere Version eingeschossen.
Hier im Laden siegt dann aber doch der Geiz und vielleicht auch ein wenig die Vernunft und ich nehme die RX100 II.
Dieses mal nehme ich mir vor etwas vorsichtiger mit dem Gerät umzugehen und das Geschäft macht mir diesen Vorsatz auch etwas leichter, weil im Preis außer einer Speicherkarte auch ne Displayfolie und eine Leder Tasche inbegriffen sind.

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Sehr schön!

Ich verlasse das Kaufhaus ganz stolz mit meiner Kamera und ich bin mir noch nicht ganz sicher ob ich das gebaumel um den Hals mag, schließlich hatte ich den Fotoapparat bis jetzt immer in der Hosentasche oder am Handgelenk.
Außerdem gibt es noch einen kleinen Punkt bei meiner Neuen Errungenschaft, der ein wenig stört.
Ich finde bei den Menü-Einstellungen die Deutsche Sprache nicht.
Nach dem ich Google befragt hab weiß ich jetzt auch, daß ich lange suchen kann.
Wie ich nämlich lesen muss hat die Sony Kamera kein Deutsch.
Diese Option gibt es nur bei den Geräten die für den Europäischen Markt gebaut werden.
Gut, das ich mittlerweile ein bisschen englisch kann.
Jetzt wird es aber auch Zeit meine neue Kamera zu testen.

Ich geh ein Stückchen Richtung Hostel und sehe einen Hund auf dem Gehweg liegen.
Ein perfektes Motiv für mein erstes Foto in freier Wildbahn!
Ich fummel gerade an der Ledertasche herrum, da kommt ein alter Mann und begrüßt mich lachend mit „Happy new year!“

Ich erwidere die Glückwünsche.
Dann zeigt der lustige Herr auf meine Kamera, ob ich ein Foto von ihm machen möchte.
Klar möchte ich das!:mrgreen:
Hier also das erste Bild, das ich mit meiner nun Sony nach dem Kauf geschossen habe.

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Wie ich finde ein mehr als gutes erstes Foto!
So kann es gerne weiter gehen.:)

Ein paar Tage bleibe ich noch in Georgetown wobei der Radius in dem ich mich bewege mit etwa 1,5 Kilometer um das Hostel relativ klein ist.
Zu entdecken gibt es in dieser Stadt mehr als genug und weil sich bei mir im Moment eh alles nur um ein Thema dreht besuche ich erstmal das „Camera Museum“.

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Außerdem gibt es in Georgetown eine Menge Streetart zu entdecken.
Und gerade jetzt wo hier so viele Chinesen Urlaub machen ist es recht leicht die wichtigsten und bekanntesten Motive zu finden.
Man muss einfach schauen wo eine Traube Asiaten mit Kameras stehen.😂
Um so schwieriger ist es dann aber ein Foto zu knipsen auf dem nicht gerade Herr oder Frau Lee vor einem der Kunstwerke posiert.

Ein paar mal gelingt es mir aber doch ein halbwegs ordentliches Bild zu knipsen.
Außerdem versuche ich auch ein paar kleine von den meisten unbeachtet Wandmalereien zu knipsen.
Hier also die Ergebnisse:

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Ach abseits der Standard Motive gibt es hier das ein oder andere zu entdecken.
Und weil ich ja so lange nicht knipsen konnte mache ich es hier wie die Chinesischen Besucher und halte alles als Erinnerung auf meiner Speicherkarte fest.

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