Wie ich mal von Thailand nach Laos gereist bin

Ich muss hier weg!
Ich will nicht aber am 23.12. sind die 30 Tage die ich in Thailand bleiben darf abgelaufen.

Weil ich mir sicher bin, das Amy für mich eine gute Lösung, wie ich am besten von hier nach Laos gelange parat hat frage ich zu erst mal bei ihr nach.

Sie zeigt mir auch ein Prospekt einer Argentur, die 3 verschiedene Möglichkeiten anbietet.

1. Variante:
-10.30 Uhr Abfahrt mit dem VIP Bus von Chiangmai und um 15.30 Uhr Ankunft in Chiangkhong welches direkt an der Grenze zu Laos liegt.
-16.00 Uhr Grenzübertritt nach Huaysai
-17.00 Uhr Abfahrt VIP Bus von Huaysai nach Luang Prabang, Ankunft um 5 Uhr morgens und das ganze für 1400 Baht (ca. 35€)

2 . Variante:
-10.30 Uhr Abfahrt mit dem Minibus von Chiangmai, 15.30 Uhr Ankunft in Chiangkhong
-Übernachtung im Standard Zimmer in Chiangkhong

-08.30 Uhr Grenzübertritt nach Huaysai
-10.30Uhr Abfahrt Slow Boat, 17.00 Uhr Ankunft in Packbang (Übernachtung hier nicht inklusive. )

-09.00 Uhr Abfahrt mit dem Slow Boat nach Luang Prabang welches dann um 17.00 erreicht wird.
Das ganze kostet 1900 Baht (ca.47€)

3 . Variante
-10.30 Uhr Abfahrt mit dem Minibus von Chiangmai, 15.30 Uhr Ankunft in Chiangkhong
-Übernachtung im Standard Zimmer in Chiangkhong

-08.30 Uhr Grenzübertritt nach Huaysai
-10.00 Uhr weiterfahrt mit dem Speed Boot, Ankunft in Luang Prabang 17.00Uhr
Das ganze für 2500 Baht (ca.62 €)

Lange muss ich nicht überlegen, weil ich ja generell ein gemütlicher Typ bin, endscheide ich mich für das Slow Boat.
Der Gedanke 2 Tage gemütlich über den Mekong zu schippern hat irgendwie etwas.:mrgreen:

Amy meint, das sie auch hier sicher einen kleinen Rabatt für mich aushandeln kann und tatsächlich bezahle ich auch hier nur 1600 Baht auch wenn 1900 auf meiner Quittung stehen. :mrgreen:
Also hier noch mal ganz klar meine Hostel Empfehlung für Chiang Mai, das @Box Hostel ist spitze und Amy macht einen großartigen Job!!!

Um 9 Uhr werde ich am Hostel abgeholt, dann geht es mit dem Minibus erst zum Office der Gesellschaft bei der ich gebucht hab und pünktlich um halb 11 geht es los Richtung Norden.
Ich bin zwar nicht der einzige hier im Bus aber anscheinend möchte außer mir keiner in Chiangkhong aussteigen.

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Zeit für einen kurzen Stop am White Tempel war noch

Ich werde direkt an meinem Hotel abgesetzt, das gleich am Mekong liegt.
Das Zimmer in dem ich diese Nacht untergebracht bin ist sehr einfach und besonders das Bad ist mal wieder ein kleines Abenteuer.
Dafür habe ich einen tollen Blick auf den Fluß.

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Bevor ich den Bus verlassen habe hat mir der Fahrer erklärt, daß die Chefin hier im Hotel Bescheid weiß wie die Reise für mich weiter geht und mir alles erklären kann.
Klasse organisiert das ganze hier!
Die Sache hat nur einen kleinen Haken, die Frau die Bescheid weiß kann kein Englisch.
Sollte mir das Sorgen machen?!
Ich beschließe das ich mir keinen Kopf deswegen mache und lieber erst mal Abendbrot essen gehe.
Morgen stehe ich einfach früh auf und warte ab was passiert.

Früh aufstehen klappt auch wunderbar, so daß ich seit langem mal wieder in den Genuss kommen einen Sonnenaufgang zu bewundern.

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Kurz vor 7 Uhr klopft es dann an meiner Tür.
Eine Frau die mir erklärt, das sie mich jetzt erst zum Frühstück und danach zu Grenze fährt.
20 Minuten später sitze ich mit einem Kaffee in der Hand in einem Restaurant mit Blick auf den Fluß.
Bevor es weiter zur Grenze geht.

Die Ausreise aus Thailand geht ganz fix….
Nach der Kontrolle muß man mit einem Bus über den Mekong zur laotischen Grenze fahren.
Der Bus kostet noch ein mal 20 Baht aber weil es anscheinend verboten ist zufuß über die Brücke zur anderen Seite zu gehen bleibt mir wohl nichts anderes übrig.

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Als den Bus zu nehmen.
Auf der anderen Seite des Flusses gilt es dann erstmal Formulare auszufüllen und 30$ zu zahlen und 20 Minuten später klebt ein nagelneues 30 Tage Visum in meinem Reisepass.

Nach dem das erledigt ist werde ich und etwa 20 Andere schon erwartet.
Ein Man erklärt uns, daß wir jetzt zum Hafen gebracht werden wo schon das Boot auf uns wartet.
Das er dafür gesorgt hat, das für uns gute Plätze vorne im Boot reserviert sind und die anderem hinten im lauten Teil wo der Motor ist sitzen müssen.
Außerdem hat er noch ein super Angebot für die Übernachtung in Packbang für 100.000 Kip können wir gleich hier bei ihm ein Zimmer reservieren.
Das ganze inklusive Frühstück und einen Transfer vom Boot zum Hotel.
Außerdem wäre auf diesem Weg garantiert, daß man auch für sie weitere Fahrt gute Plätze auf dem Boot bekommt.
Ich überschlage das Angebot kurz und komme zu dem Ergebnis, das mich das Zimmer etwas mehr als 10 Euro kosten würde.
Der Preis ist wie ich denke ok und weil ich gern auf der Sicheren Seite bin buche ich wie viele Andere auch gleich hier bei dem Typen ein Zimmer.
Natürlich wird gleich vor Ort kassiert.
Dann geht es gleich mit nem Minibus zum Hafen  (wobei Bootsanleger wohl das passendere Wort wäre).
Hier bekommen wir unsere Boots-Tickets, jetzt dauert es nur noch etwa eine Stunde bis es los geht.
Ich lerne wärend ich dem Restaurant ganz in der Nähe auf die Abfahrt warte ein nettes Paar aus Deutschland kennen, sie auf dem selben Weg (oder besser Fluß) nach Luang Prabang
reisen wollen.

Das Boot ist dann wirklich ziemlich voll aber reservierte Plätze gibt es nicht.
Hat uns der Typ also quatsch erzählt. …..Egal!  Weil wir trotzdem ein paar gemütliche Plätze finden.

Dann geht sie los, die 2 Tägige Fahrt auf dem immerhin zehnt längsten Fluß der Welt.
Die Stühle auf dem Boot sind Autositze, wie ich finde ziemlich bequem, es gibt die Möglichkeit Snacks und Getränke zu kaufen aber da wir uns schon am Hafen mit Verpflegung eingedeckt haben läuft das Geschäft hier in der Kombüse heute nicht ganz so gut.

Die Fahrt ist auf jeden Fall gemütlich, rechts und links des Flusses sind Berge, Felsen und Dschungel zu sehen, gelegentlich treffen wir andere Boote oder sehen Fischer aber im großen und ganzen ist kaum Jemand am Ufer der Mekong zu sehen.

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Als unser Boot das kleine Dörfchen Packbang erreicht, werden wir schon erwartet.
Unser Begrüßungskomitee besteht aus ein paar Einheimischen, die versuchen uns ein Zimmer zu verkaufen oder uns ein bestimmtes Restaurant oder eine Bar anzupreisen.

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Der versprochene Abhol-Service ist auch schon da.
So werden mal eben gefühlt fast 20 Leute auf die Ladefläche eines Pikup gesetzt.
Wobei das alles nur halb so wild ist, weil die Fahrt nach 2 Minuten auch schon wieder zuende ist.
Packbang ist wirklich nicht gerade groß!

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Das Zimmer ist für eine Nacht ganz ok.
Allerdings war die Idee schon am Anfang zu buchen nicht die beste, weil ich mitbekomme wie jemand der hier spontan nach einem Zimmer fragt, dieses für 70.000 Kip bekommt.
Jetzt ist es auch egal und beim nächsten mal weiß ich es dann besser.

Außerdem bin ich mir sicher, daß ich besser geschlafen habe als die, die weniger bezahlt haben.
Auch wenn der Wecker natürlich viel zu früh klingelt bin ich gut drauf und zu allen Schandtaten bereit.

Auch wenn es wieder das Angebot gibt zum Anleger gefahren zu werfen entscheide ich wie auch ein paar andere die paar Meter zu laufen.

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Auf dem Weg decke ich mich auch schon mit Verpflegung für die Fahrt ein.
Wie am Vortag gibt es viel Landschaft und wenig Menschen auf der fahrt zu sehen.
Dafür ist das Wetter heute nicht ganz so schön, irgendwie kälter als gestern.
Die Fahrt ist wie am gestrigen Tag ruhig und entspannt.

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Schon vor 17 Uhr erreichen wir dann unser Ziel.
Allerdings müssen die Tuktuk Fahrer auch etwas Geld verdienen und weil das Boot ziemlich weit vom Zentrum entfernt anlegt, kommen diese auch heute wieder ausnahmslos dazu ein paar Kip zu verdienen.

Das Guesthouse das ich gebucht hab ist einfach aber für mich reicht es.
Heute ist auch wenn dein Kalender warscheinlich was anderes behauptet Heiligabend und für die Weihnachtstage hab ich mir etwas vorgenimmen.
Die letzten Jahre hab ich die Weihnachtszeit immer auf Arbeit verbracht und in Verbindung mit Silvestervorbereitungen hatte ich immer gut zu tun.
Dieses Mal möchte ich die Feiertage  einfach mal in der Hängematte verbringen und absolut nichts machen.
Und genau das mache ich auch.

Frohe Fest!


Ein Gedanke zu “Wie ich mal von Thailand nach Laos gereist bin

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