Wie ich mal zu Buddha geschippert bin

Meinen letzten Tag in Bangkok verbringe ich mit nichts tun.
Immerhin hab ich es geschafft meine Wäsche zu waschen und meinen Rucksack für die morgige Weiterreise fertig zu packen.
Und ich habe es geschafft mal etwas ganz neues auszuprobieren um an mein Mittagessen zu kommen.
Natürlich ist gilt die thailändische Küche als eine der besten und wie ich feststellen konnte das auch zu recht aber heute probiere ich etwas für mich ganz neues aus…..in Bangkok hat Mac Donalds nämlich auch nen Lieferservice.😂
Mit Hilfe von Joy ist die Bestellung ein Kinderspiel und 15 Minuten später haben wir ne ganze Ladung Burger und Pommes im Hostel.
Sorry aber das musste wirklich mal sein…..
Abends machen wir es uns mit Snacks und Bier auf dem Dach vom U-Baan gemütlich und ich stelle fest, daß ich anscheinend nicht alleine nach Ayutthaia fahren muß, weil auch mein türkischer Kumpel Turko morgen fahren möchte.
Alles gut, ein entspannter Abend und ich geh mal wieder viel zu spät schlafen.

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Nach einem Kaffee am Morgen sind Turko und ich eigentlich bereit los zu ziehen.
Allerdings müssen wir doch noch warten, weil auch 2 Mädels aus Südafrika nach Ayutthaia möchten und wir ausgemacht haben ein Taxi zum Minibus Bahnhof zu teilen.
Irgendwann haben es die Beiden auch geschafft und wir können starten.

Am Busterminal stelle ich dann fest, daß es mit Bonny irgendwie einfacher war ein Ticket zu bekommen und den richtigen Kleinbus zu finden.
Wir weren immer weiter geschickt,  bis wir nach 15 Minuten endlich am richtigen Ort sind.
Außerdem müssen wir das doppelte bezahlen weil angeblich unsere Rucksäcke zu groß sind.
Schon irgendwie frech aber es bleibt uns nichts anderes übrig.

Keine 2 Stunden brauchen wir um Ayutthaia zu erreichen und das erste was mir auffällt ist, daß die Tuktuks hier viel spacinger aussehen als anderswo.

Allerdings finde ich, das ich diesesmal die 2 Kilometer zum gestern gebuchten Guesthouse laufen kann.
Meine 3 Begleiter haben nichts gebucht und wollen es im Zentrum auf gut Glück versuchen weshalb sich nach ein paar Minuten unsere Wege trennen.
Für 9 Euro pro Nacht habe ich im „1301 Hostel Ayutthaia“ einen Schlafplatz im 8 Bett Dorm gebucht.
Als ich das Hostel erreiche bin ich gleich schwer beeindruckt und sicher, daß ich das Richtige gemacht hab, weil es hier nicht wie ein Hostel aussieht sondern ehr wie eine Villa am Fluß.
Das Zimmer in dem ich untergebracht bin hat auch nur 3 Betten und das Beste, ich bin alleine.
Ich schmeiße also schnell mein Gepäck aufs Bett und geh dann runter in den Garten und trinke nen Kaffee wärend mir die Sonne auf den Pelz scheint.
Alles richtig gemacht.

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Weil ich nicht genau weiß, was ich hier so Unternehmen kann buche ich noch für den heutigen Tag eine Bootsfahrt mit insgesamt 3 Tempelbesuchen.
Weil die Stadt von Flüssen umgeben ist und man sagen kann man lebt hier auf einer Art Insel bietet sich eine Tour auf dem Wasser ja förmlich an, außerdem hält das Boot angeblich direkt am Hostel.
Also optimale Bedingungen.
Ich gehe zurück in das Zimmer und muss feststellen, daß ich nicht mehr allein bin.
Ein etwa 60 jähriger Mann sitzt auf dem Nachbarbett, tippt auf seinem Tablett herrum und murmelt „I was sure I booked a private room!“
Der Herr stellt sich dann als Aht vor, er kommt aus Holland und ist Arzt.
Das trifft sich gut, weil ich seit ein paar Tagen ein kleines Problemchen habe weil ich an meinem rechten Arm (ich hoffe nur) einen Kratzer hab, der sich entzündet und merkwürdige Bläschen gebildet hat.
Ich war eh schon am überlegen deswegen zum Doktor zu gehen, das kann ich mir ja jetzt sparen.
Aht meint zwar, daß das nicht sein Fachgebiet ist aber so wie es aussieht nichts Schlimmes sein kann.
Dann ist ja gut. …….

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Jetzt legt der Holländer aber erstmal los und nach etwa einer Stunde dämmert mir langsam, das der Doc sich wohl gerne reden hört.
Er plappert wie ein Wasserfall und ich schaffe es erst mich aus der Affäre zu ziehen, als es Zeit ist nach unten zu gehen, wo schon mein Picup zu Bootsanleger wartet.
Zusammen mit 2 Holländern geht es dann aufs Boot und ich freue mich, das wir so viel Platz haben.  Allerdings hält sie Freude nicht lange an, weil nach und nach immer mehr Leute angekarrt werden, bis das Boot voll ist.
Wärend wir noch warten fährt ein anderes Boot an uns vorbei und ich entdecke genau auf diesen Turko und die 2 Südafrikanerinnen. Hatten die 3 also die selbe Idee.

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Am ersten Tempel bei dem wir halten mein der Kapitän, das wir 20 Minuten um uns die Anlage anzuschauen.
Im Inneren bin ich schon ziemlich beindruckt,  weil hier ein gigantischer goldener Buddha steht.
Trotzdem ist es wie beim goldenen Buddha in Bangkok nicht das selbe weil ich wieder nur ein paar Bilder mache und mich ein wenig umschaue.
Dann sind auch schon die 20 Minuten um und ich hetze zurück zum Boot.

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Nächster Stop, wieder nur 20 Minuten aber ich schaffe es ein paar tolle Fotos zu knipsen und heimlich kurz zu beten. 😉

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An der letzten Tempel Anlage passt das Timing perfekt, weil wir rechtzeitig zum Sonnenuntergang da sind.
Auch wenn die 20 Minuten wieder meiner Meinung nach etwas zu knapp sind.

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Dann geht es wieder zurück und ich werde wirklich direkt am Guesthouse abgesetzt.
Der Holländer erwartet mich schon um mir noch mehr Geschichten aus seinem Leben zu erzählen.
Er ist wirklich nett aber redet halt einfach zu viel.
Zum Glück habe ich mich zum Abendessen mit den 3 anderen in der Stadt verabredet, so habe ich einen guten Grund mich aus dem Staub zu machen.


2 Gedanken zu “Wie ich mal zu Buddha geschippert bin

  1. Jaja, Die Holländer. By the way. Schöne Grüße von Jossie.
    Ich finde es wirklich unglaublich, wie klein die Welt manchmal ist. So oft, wie du Bekannte wieder triffst…echt schön.

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