Wie ich mal Fischfutter war

Wenn es nach meiner Reiseleiterin geht starten wir schon um halb 7 mit dem Frühstück.
Zum Glück konnte ich si davon überzeugen, daß man im Urlaub frühesten um halb 8 zum Frühstück geht.
Dank meiner aktuell nahezu perfekten Thai Mentalität sitzen wir dann um kurz nach Acht im Hotel am Frühstückstisch. 😁
Nach dem wir dann gegessen und unsere Sachen gepackt haben geht es zum nächsten Programmpunkt, den sich Bonny für uns ausgedacht hat.
Dazu müssen wir aber erstmal einen Bus finden.
Wenn ich hier alleine wäre, hätte ich entweder nen Busbahnhof gesucht oder gleich im Hostel meinen Ausflug gebucht.
Bonny macht das etwas anders.
„Wir müssen zur Hauptstraße sagt sie und als wir diese erreichen dauert es keine 10 Minuten bis die Thailänderin einen Bus anhält.

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Hightech Entertainment System im Bus

Ich hab keine Ahnung wie sie es geschafft hat den richtigen Bus anzuhalten  (eigentlich war es der erst beste ) aber nach etwa 1,5 Stunden erreichen wir unser Ziel und ich bin sicher heute wird es ein entspannter Tag, weil wir diesesmal nicht von einer Aktivität zur nächsten hetzen sondern Ben ganzen Tag beim Erawan Wasserfall verbringen wollen.
Der Wasserfall hat 7 Level und um an den obersten Level zu gelangen muss man gute 3 Kilometer laufen.
Natürlich wird zu erst Eintritt kassiert.
Ich bezahle 300 Baht, Bonny zahlt 50 Baht.
Ich bezahle zwar ohne zu murren, finde es aber richtig unfair!
Bonny meint, das die Farang hier schwimmen, was die Thailänder normalerweise nicht wirklich tun und deshalb so viel mehr bezahlen.
Na toll! Wie sieht das denn aus, wenn ich wie wild im Wasser plantsche und meine Begleitung am Rand sitzt und zuschaut.
Meine Entscheidung steht also fest, schwimmen werde ich hier auch wenn ich 250 Baht mehr bezahlt habe nicht.

Nach nicht ganz einem Kilometer erreichen wir den ersten Level des Wasserfalls und ja, ich bin jetzt schon ziemlich beeindruckt, das Wasser ist blitzeblau und schreit mich förmlich an „Komm schwimmen! Es ist herrlich! Versprochen!“

Aber ich wieder stehe der Versuchung.
Am 2. Level muss man dann wenn man Wasserflaschen mit nehmen möchte einen Pfand bezahlen, den man wenn man mit den markierten Flaschen wieder kommt zurück bekommt.
Weil wir uns hier ja on einem Nationalpark befinden verstehen die Leute beim Thema Müll hier keinen Spaß. (Find ich gut)
Natürlich sind wir hier nicht die einzigen und besonders an den schönsten Stellen gehen die Leute schwimmen uns haben Spaß.
Wir biegen irgendwann zur Seite ab und das tolle an diesem eigentlich unspektakulären Teil des Wasserfälles ist, daß wir alleine sind.
Immerhin schaffe ich es auch Bonny zu überreden die Schuhe ausziehen und wenigstens bis zu den Kniehen im Wasser herum zu waten.
Kaum sind wir mit den Füßen im Wasser, schon kommen auch kleine Fische und knabbern an unseren Füßen rum.
Ich hab diesen Fisch-Spa Krempel noch nie ausprobiert aber die kleinen Scheißer hier machen einen verdammt guten Job.
Weil wir auf dem weiteren Weg nach oben so viele Stops einlegen um die Fische zu „füttern“ oder einfach nur um Fotos zu machen dauert es ewig bis wir am 7. obersten Level ankommen.
Auch mussten wir einen Abschnitt der Wasserfälles auslassen, weil dort gerade ein Bollywood Film gedreht wird.

Oben an gekommen scheint das Wasser noch etwas klarer zu sein und die Fische sind um einiges größer.
Ich vermute mal, daß ich hier oben wenigstens eine Schuhgrößen einbuße.
Auch gut, hab ich eben nur noch die 42.😁

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Völlig entspannt geht es dann irgendwann wieder zurück Richtung Parkplatz weil wir ja noch den letzten Bus zurück in die Stadt erwischen müssen.
Der Bus ist rammel voll und wir haben Glück das wir noch einen Sitzplatz erwischen.

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Als wir Krachnaburi endlich erreichen wird es schon langsam wieder dunkel.
Oh je schon so spät und wir müssen ja irgendwie wieder nach Bangkok zurück!
Aber wie immer bleibt Bonny ganz locker, organisiert uns 2 Tickets für den nächsten Bus nach Bangkok und weil sie ja alles so gut im Griff hat, habe ich Zeit auf dem Markt Obst und Getränke für die Heimfahrt zu besorgen.

In Bangkok wird dann der große Abschied und ich bin schon ein wenig traurig, das ich nicht noch mehr mit Bonny Unternehmen kann.
Egal, auf jeden Fall bleiben wir in Kontakt.

Der nächste Tag ist für mich ein absoluter Lazy Day.
Ich verlasse nur 2 mal kurz das Guesthouse um mich mit Verpflegung einzudecken.
Am sonnsten spiele ich den ganzen Tag nur im Internet, quatschen mit anderen Gästen und natürlich mit Joy, die nie müde wird mir unter die Nase zu halten, das ich der älteste Gast zur Zeit bin.
Ich drohe ihr wie üblich wenigstens noch 4 Jahre zu bleiben.😁


2 Gedanken zu “Wie ich mal Fischfutter war

  1. So ein geiler Bus und so sauber. Inzwischen glaube ich auch, dass du vier Jahre unterwegs sein wirst. Aber egal. Solange du weiterblogst und wir dich begleiten dürfen…

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