Wie ich mal Augenzeuge eines großen Ereignisses in China war

Wer in Xi’an gut essen möchte sollte unbedingt ins Muslimische Virtel gehen.
Diesen Satz hört und liest man überall und weil ich zu gutem Essen nicht Nein sagen kann verschlägt es mich heute genau dort hin.
Die Straßen und Gassen hier sind voll mit Menschen und ein Verkaufsstand reiht sich an den nächsten.

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Ich verbringe Stunden hier in dem Getümmel und immer wenn ich etwas sehe das lecker aussieht kaufe und probiere ich es.
Ganz ehrlich wer das Muslimische Viertel in Xi’an hungrig verlässt hat irgendetwas falsch gemacht. 😁
Nach all dem Trubel brauche ich etwas Ruhe.
Auf der Karte entdecke ich einen kleinen Park der nicht ganz einen Kilometer entfernt ist und entscheide diesen zu besuchen.

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Eine gute Idee.
Das Herzstück des Parks bildet ein kleiner See an dessen Ufer überall Angler stehen,auf den freien Plätzen rings herrum musizieren und tanzen ältere Chinesen und etwas versteckt findet man ein kleines Wäldchen mit Bänken.
Ich  besorge mir noch etwas zu trinken, suche mir eine freie Bank im Schatten, genieße die Ruhe und schreib ein paar Zeilen für meinen Blog.

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Zurück im Hostel komme ich mit Murat ins Gespräch.
Eigentlich kennen wir uns ja schon von der Fahrt zu den Terakotta Kriegern.
Allerdings hatten wir da nich wirklich die Gelegenheit uns zu unterhalten.
Murat ist genau wie ich ein Langzeit-Reisender und ein ganz patenter Typ.
Er erzählt mir das das Mädel von der Rezeption ihm den Tipp gegeben hat die große Pagode  in Xi’an an Abend zu besuchen und er fragt ob ich nicht Lust habe mit zu kommen.
Klar habe ich Lust!
Gegen 19 Uhr laufen wir zur U-Bahn welche uns in die Nähe der Pagode bringt.
In diesem Fall heißt in die Nähe das wir noch etwa 1,5 km laufen müssen um unser Ziel zu erreichen.
Auf dem Platz vor diesem beeindruckenden Bauwerk ist die Hölle los.
Überall sind Leute, bunte Lichter und Musik.
War echt eine sehr gute Idee hier her zu kommen.
Wir beobachten die tanzenden und musizieren den Chinesen, bestaunen die toll beleuchtete Pagode und füttern das leckere essen, das hier überall angeboten wird.
Ich bin mittlerweile ein großer Fan von sämtlichen Essen das am Spieß gegrillt und serviert wird.:)

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Für den nächsten Tag hab ich einen Besuch der Stadtmauer vorgenommen.
Die Mauer ist 14 km lang und um einiges breiter als die von Pingyao.
Außerdem kann man oben ein Fahrrad ausleihen und ein mal rum fahren.
Mit der U-Bahn fahre ich bis zu Süd Tor der Mauer, kaufe ein Ticket und will gerade die Treppen nach oben steigen als im Hof des Tores eine Show beginnt.
Natürlich schau ich mir zu erst das Spektakel an, bei dem 3 Dutzend Chinesen mit Schwertern und Äxten eine ziemlich geniale Choreographie aufführen.
Nach etwa 20 Minuten ist das Schauspiel zu ende und ich erklimme das Bauwerk.

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Im Gegensatz zu Pingyao sind hier auf der Mauer ziemlich viele Leute unterwegs.
Ich verzichte auf das Fahrrad und stapfe los, mein Ziel ist es die Mauer einmal zu umrunden.
Alle 100 Meter geh ich an den Rand des Bauwerks um zu schauen was am Fuß der Mauer zu sehen ist.
Besonders an der Außenseite gibt es auf diese Weise immer wieder Neues zu entdecken.
An einer Stelle sehe ich Tischtennisplatten an denen gespielt wird, ein anderesmal in der Nähe des Bahnhofs machen es sich eine Menge Leute am Fuß der Mauer bepuem.
Ich sehe spielenden Kindern und alteren Leuten bei Gymnastik Übungen in Zeitlupe zu.

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Es gibt wirklich überall etwas zu sehen und ich verbringe Stunden hier oben und schaffe es auch durch Zufall eines der heftigsten Ereignisse überhaupt zu filmen. Nach diesem Zwischenfall kann ich jetzt glaube ich behaupten Augenzeuge eines der heftigsten Ereignisse hier in China gewesen zu sein. (Ich versuche das Filmchen hier am Ende hochzuladen, hab aber keine Ahnung ob es funktioniert )
Na jedenfalls ist dieser Zwischenfall dann auch der Grund warum ich nur 3/4 der Strecke laufe und denn doch wieder zurück in mein sicheres Hostel gehe um das Gesehene zu verdauen.
Außerdem wird es auch Zeit mich um andere Wichtige Dinge zu kummern, wie Zug Ticket organisieren und Wäsche waschen.
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einfach mal anklicken um das Video zu sehen

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3 Gedanken zu “Wie ich mal Augenzeuge eines großen Ereignisses in China war

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