Wie ich mal einem Chinesen erklärt hab, daß ich keine Katzen mag.

Das mit dem früh aufstehen muss ich noch ein wenig üben aber immer hin schaffe ich es kurz nach 10 Uhr frisch geduscht und mit Kaffee im Bauch das Hostel zu verlassen.
Mit der U-Bahn geht es dann bis zum Platz des himmlischen Friedens  (heute halt die Bahn auch wieder an der Station und ich folge einfach den Menschenmassen durch eine Sicherheitskontrolle.
Schon der Park bevor es in den riesigen Palast geht ist beeindruckend, und ich brauche fast 15 Minuten bis ich endlich die Schalter an denen die Eintrittskarten verkauft werden erreiche.
Ich stell mich an einer der langen Schlangen an und nutze die Wartezeit um schon mal das Geld 60 ¥ und meinen Reisepass  (zum Glück hab ich vorher irgendwo gelesen das ich den um mir die Karte zu kaufen dringend benötigte) rauszusuchen.
Weil im Lonley Planet steht, das es nicht verkehrt ist sich auch noch für 40¥ einen Audioguide zu holen mache ich auch das.
Sieht zwar ziemlich albern aus, wie ich mit dem Gelben Ding um Hals durch diese riesige Palastanlage schländer.
Dafür bekommt man aber viele interessante Informationen und das auch noch auf deutsch.

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5 Stunden verbringe ich an diesem geschichtsträchtigen Ort und ich bin sicher noch nicht alles gesehen zu haben.
Ich hab auch echt Glück mit dem Wetter und dank der ein paar Tage zurückliegenden Parade sogar keinen Smog.
Wie ich hier nämlich gehört habe war es nicht nur den Hotels verboten neue Touristen aufzunehmen, es gab auch für die Hälfte der Autos die letzten 14 Tage Fahrverbot und eine Woche vor dem großen Spektakel wurden alle Kraftwerke und Fabriken auf ein Minimum herunter gefahren damit man zur Parade den schönen blauen Himmel über Peking sehen kann.

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Am Ausgang der verboten Stadt fällt einem sofort ein großer Park mit einem Berg auf und ich nehme mir vor auch diesen in den nächsten Tage zu besuchen.

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Die paar Kilometer zurück zum Hostel laufe ich was eine klasse Idee ist, weil das gewusel in den Straßen und dir vielen Kleinen Geschäfte echt sehenswert sind.
So laufe ich zum Beispiel durch eine Straße in der es anscheinend nur Geschäfte für Bilderrahmen gibt.
Ich überlege auch kurz mir einen zu kaufen aber weil ich nicht weiß wo die Straße ist in der es nur Läden gibt in der Bilder ohne Rahmen verkauft werden lass ich das.;)
Peking und das Hostel gefallen mir so gut, das ich entscheide noch 3 Nächte länger zu bleiben.

Wärend ich es mir auf der Dachterrasse des Hostels bequem gemacht hab schau ich auf TripAdvisor was man noch so alles in dieser Stadt machen kann.
Am spannendsten klingt für mich der Nachtmarkt auf dem es anscheinend allerlei exotische Dinge zu essen gibt.
Bei Einbruch der Dunkelheit mach ich mich also auf die Socken um diesen zu besuchen.
Der Markt selbst ist nicht sehr groß  und ich schländere erst mal um mir einen Überblick zu verschaffen an allen Ständen vorbei.
Die Verkäufer sind dabei ständig bemüht mir die verrücktesten Dinge anzupreisen.

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An einem der Stände wird mir ein Spieß an dem ein Tintenfisch baumelt unter die Nase gehalten.
Ich sage dem Verkäufer das ich keine Lust hab diesen zu probieren.
Worauf hin er mir einen Spieß an dem etwas das aussieht wie eine kleine panierte Scholle hinhält.
Sieht eigentlich ganz lecker aus denke ich und frage was das ist.
„It’s a cat.“
Bekomme ich als Antwort.
Ich bin nicht ganz sicher ob ich das gerade richtig verstanden hab und frage noch einmal nach, worauf der Man lächelt und „Miau“ sagt.
Ich weiß nicht ob Alf recht hat das Katzen lecker sind aber der Gedanke so ein Tierchen zu essen ist doch nicht so prickelnd.
„I don’t like cats.“ Ist meine knappe Antwort bevor ich das Weite suche.
Nach dem ich alles genau angeschaut hab wird es auch Zeit mal was zu probieren.
Ich entscheide mich für…..
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Eine gebackene Banane. 😂
Die sehr lecker ist und eine gute Vorbereitung auf das Nächste was ich auf diesen Markt verspachteln möchte.
Weil ich schon immer mal Heuschrecken probieren wollte bestell ich mir diese.
Ich bin nicht ganz sicher ob ich alles essen kann aber der Verkäufer sagt das geht.
Was soll ich sagen?!
Heuschrecken schmecken wie Chips und ich knusper die 2 Tierchen ratzfatz weg.

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Total lecker nur leider etwas teuer weshalb ich darauf verzichte mir Nachschlag zu holen.
Ich schländer noch ein wenig in der Gegend herrum da sprechen mich 2 Chinesischen an.
Sie erzählen das sie Englischlehrer sind und sich freuen mit mir ein wenig zu sprechen.
Nach kurzem plaudern fragen sie ob ich nicht Lust habe mit den beiden was trinken zu gehen.
Ich bin zimlich enttäuscht.
Weil ich kurz vorher gelesen hab das man aufpassen soll vor hübschen Chinesinnen die einen überreden zu einer Teezeremonie zu gehen wo man dann eine extrem hohe Rechnung bezahlen muss.
Die Beiden sind nett aber nicht hübsch.
Als wimmelt ich die Frauen mit der Geschichte, das ich noch etwas anderes vor hab ab.

Ich hab auch etwas geplant allerdings erst morgen.
Da will ich endlich die berühmte Chinesische Mauer besuchen.


Ein Gedanke zu “Wie ich mal einem Chinesen erklärt hab, daß ich keine Katzen mag.

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