Wie ich mal eine Ziege vom Bier trinken abgehalten hab

Die Straße ist für Mongolische Verhältnisse gut und wir kommen recht schnell voran.
Als es Zeit für die Mittagspause ist kann Beißa dann endlich seine Kochkünste unter Beweis stellen.
Blöd nur das er vergessen hat Kartuschen für den Gaskocher mitzunehmen.
Mit Tugsuu s Hilfe findet er dann im Auto noch eine kleine halbvolles
Gasfläschchen so daß wir doch nicht hungrig weiter fahren müssen.
Die Stelle an der wir unser kleines Picknick machen ist mitten im Nichts und als ich ein wenig weiter weg gehe in der Hoffnung ein schönes Foto von dem Nichts zu machen bemerke ich plötzlich, das dirkt vor mir etwas über den Boden huscht.
Vorsicht schleiche ich mich an und schaffe es ein Bild von der kleinen Eidechsen zu machen die ich aufgeschreckt hab.
Später schafft es Tugsuu sogar einen dieser kleinen Scheißer zu fangen.
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Nach dem wir uns alle gestärkt haben geht es irgendwann weiter bis wir am Nachmittag eine Markante riesige Felsformation erreichen, die auf den tollen Namen „Baga gazrii chuluu“ hört.
B.G.C. ist 15 Kilometer lang und 10 Kilometer breit, hier haben früher Mönche gelebt, die aber von den Sowjets Mitte des 20. Jahrhunderts vertrieben wurden.
Das erste was ich sehe als ich zu den Felsen gehe ist eine Höhle.
Logisch, das ich da rein kletter!
Die Höhle ist länger als ich dachte und ab der Hälfte muss ich auf dem Bauch weiter kriechen um bis an ihr Ende zu gelangen.
Dafür werde ich dann hier von dem schmutzigen und zerzausten Bewohner dieses Felsen begrüßt.
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Nach ein paar kurzen Schnappschüssen krabbel ich dann wieder zurück Richtung Ausgang.
Fast eine Stunde haben wir Zeit auf den Granitfelsen herumzuklettern und Bilder zu machen bis wir weiter zu ein Kloster Ruine fahren.
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Mein erster Lost Place in der Mongolei wobei bis auf ein paar Mauern und in den Fels gekratzten Zeichen nicht mehr viel davon zu sehen ist.
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Die Jurte in der wir heute übernachten ist nicht weit entfernt und wir werden von der Familie bei der wir für die paar Stunden leben mit vergorener Stutenmilch und meinen „lieblings“ Zigen-Joghurt-Crackern empfangen.
Wärend Tugsuu mit Beißas Hilfe an seinem Auto schraubt.
Erkunden wir die nähere Umgebung, wiedermal kann ich behaupten an einer wunderschönen Ecke dieses riesigen Landes übernachten zu dürfen.
Weil wir wirklich tolles Wetter haben holen wir die Stühle aus dem Ger und machen es uns draußen mit den üblichen alkoholischen Getränken gemütlich.
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Irgendwann wird unsere gemütliche Runde aber gestört, weil eine Herde Ziegen im Anmarsch ist und 2 der Tierchen ziemlich neugierig sind und anscheinend auch gern ein Schlückchen von unserem Bier oder dem guten Chinggis Vodka probieren würden.
Eine schafft es dann sogar wirklich unseren Tisch abzuräumen.
Irgendwann haben die beiden dann doch kein Interesse mehr an uns, stattdessen nehmen sie eine der Jurten in Beschlag. 😂

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Nach der Aufregung verabschiede sich der Tag mit einem großartigen Sonnenuntergang und auch wir gehen irgendwann schlafen.

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