Wie ich mal am Fjord heißes Wasser geschnort habe

Nachdem wir in Tromsø gelandet sind haben wir sofort und ohne Probleme unseren Leihwagen bekommen.
Dazu muss man sagen, dass uns das Fahrzeug in der vorherigen Planung ziemliches Kopfzerbrechen bereitet hat. Weil die Autos in die 4 Erwachsene, 4 riesengroße und 4 normale  Rucksäcke ohne Probleme Platz gefunden hätten nicht  in unser Budget gepasst hat haben wir uns für einen Corsa entscheiden.
Die Freude und Spannung war Riesen groß als uns der Autovermietung einen Toyota Schlüssel in die Hand gedrückt hat schließlich hört man ja immer wieder, dass dem Kunden beim Leihwagen abholen das nächst größere Modell gegeben wird.

Unser neuer treuer Weggefährte sollte ein Toyota Yaris Hybrid sein.😮
Natürlich nur, wenn wir es wirklich schaffen all unser Gepäck da drin  unterzubringen. 😮

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Toyota

Hat gepasst….

Hier am Flughafen trafen wir auch 2 deutsche Radfahrer, die allerdings nicht mehr so euphorisch waren wie wir.
Sie sind schon seit 3 Wochen hier unterwegs und laut ihrer Aussage ist gerade der schlechteste und kälteste Sommer seit 20 Jahren.

Egal! Schön ist es hier trotzdem!
Gleich beim Flughafen haben wir also ein paar Bilder gemacht 

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Nach dem das Ziel ins Navi eingegeben war konnte die wilde fahrt losgehen.
Nach 3 Stunden fand unsere Tour auch schon ein Ende, weil an Stelle der Straße plötzlich ein Schiff vor uns war.

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FÄHRE

25 Euro hat uns die kurze überfährt gekostet.

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Dafür war die Aussicht vom Schiff nicht übel.

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Aussicht Fähre

Ein Blick auf das Navi verriet uns, das wenn wir auf der Strecke so weiter fahren die nächste Fähre eine noch viel weitere Strecke zurück legt und uns wieder viel Geld gekostet hätte. 😦
Also entscheiden wir uns den viel längeren Umweg um den Lyngen Fjord zu fahren.
Um diese Zeit war nicht viel los auf der Straße nur ein einsames Rentier, das sich wahrscheinlich auch die Fährüberfahrt sparen wollte begleitet uns ein Stück.

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Gegen 1 Uhr nachts wurde es dann auch für uns Zeit ins Bett zu gehen als bauten wir unsere Zelte am Wasser neben ein paar Wohnmobilen auf.

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Zelten in Norwegen

Lärmende Mowen, ständige Helligkeit und prasselnder leichter Regen sorgten dafür,  daß ich kaum schlafen konnte.
Und was meine muffelligkeit am morgen noch perfekt machte war, das es keinen Kaffee gab.
Zu meiner Rettung hatten wir am Morgen nen kleinen Plausch mit einem der „Wohnmobil Piloten“ und mit der Aussage Camper teilen immer gern hat der gute Mann (bzw. Seine Frau) uns sogar heißes Wasser zum Kaffee kochen gegeben.
Einer entspannten Fahrt nach Mehamn stand also nix mehr im Wege. 🙂

Hier noch ein paar Bilder dieses Tages:

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